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RSC Sidecar-Team
RSC Sidecar-Team

Isle of Man 2007

Auch in diesem Jahr nahm Mike an der TT auf der Isle of Man teil. Mit neuem Beifahrer, Andrè Krieg, der schon einige Male mit Mike gefahren ist, mit neuem Gespann und neuen Motoren machten wir uns auf den Weg.

 

Bis Frankreich verlief unsere Anreise ohne größere Probleme, Andrè saß am Steuer und wir anderen dösten so vor uns hin, bis ein lauter Knall uns aufschrecken ließ. Was war passiert? Einer der Zwillingsreifen auf der hinteren Achse unseres Aufliegers war geplatzt, aber zum Glück hat er sich nicht komplett aufgelöst, so konnten wir noch bis zur Fähre fahren und als wir in Dover ankamen, wechselten wir in tiefdunkler Nacht im Fährgelände den Reifen. Zum Glück war der Ersatzreifen in so passablen Zustand, dass er uns sicher zur Isle of Man und auch wieder zurück brachte.

 

Mike und Adré waren ja im Winter schon einmal auf der Insel, damit André sich ein Bild von der Strecke machen konnte und entscheiden konnte, ob er diesen "Wahnsinn" mit machen wollte. Wie sich ja heraus stellte, wollte er!

 

Nachdem wir einen prima Platz im Fahrerlager zugewiesen bekamen, ging es ans Aufbauen und Vorbereiten. Mike und Andrè nahmen ein Motorrad und fuhren über die Insel, um sich die Strecke noch mal anzuschauen vor dem 1. Training.

 

Wir waren gut vorbereitet, ein funkelnagelneues LCR F2 Gespann stand uns zur Verfügung und auch die beiden mitgebrachten Motoren waren von der Leistung etc. wesentlich besser als die Motoren aus den Vorjahren. Ein wenig aufgeregt war André dann doch, als es zum 1. Training raus ging und auch Mike ließ ein bißchen von seiner sonstigen stoischen Ruhe vermissen. Für das Team am Rande sind diese Runden wirklich was für die Nerven! Man wartet und wartet, so eine Runde dauert bis zum 25 Min., 60 Kilometer quer über die Insel und durch die Berge will erstmal abgespult sein.

 

In diesem Jahr hatte Mike extra eine kleine Tasche mit "Notwerkzeug" und Handy gebastelt, falls auf der langen Strecke was sein sollte. Und wie will es das "Schicksal"? Natürlich benötigte er diese Tasche, sprich ca. eine Viertelstunde nach Trainingsbeginn klingelte mein Handy, welche Nummer erschien? Die von Mike, Schreck lass nach!!!!!!! Zum Glück war "nur" der Motor hochgegangen, den Beiden ging es gut. Nun hieß es warten, bis die Beiden samt Gespann reingebracht wurden. Gegen 23 Uhr war es dann soweit, wir machten noch so unsere Witzchen, Mike wollte ja schon immer mal wissen, wie das ist, auf der Isle of Man, spät abends ins Zelt gebracht zu werden. Nach einer kurzen Stärkung ging es dann los mit der Schrauberei, was wir noch nicht wussten, dass was unser Leben in der nächsten Woche bestimmen sollte.

 

Das Wetter am nächsten Tag war eher Insel untypisch, strahlender Sonnenschein und warme Temperaturen. Mit neuem Motor gingen Mike und Andrè zum 2. Training. Bereits im ersten Training, trotz seiner Kürze, hatte sich gezeigt, dass sich das Fahrwerk gut fahren liess. André hatte aufgrund der Länge der Strecke zwar noch einige Orientierungsprobleme, aber trotzdem gingen die Beiden optimistisch in dies Training. Aber leider klingelte auch an diesem Tag mein Handy nach Beginn des Trainings und wieder war es Mike, von dem ich sonst gerne höre, aber an diesem Tag war ich nicht sehr erfreut über seinen Anruf. Wieder hatte sich ein Motor "verabschiedet", wieder standen die Beiden an der Strecke. Diesmal borgten wir uns einen Transporter um die Beiden schneller wieder ins Fahrerlager zu holen. Aber auch diesmal war es schon Dunkel als unsere 3 Strategen im Zelt standen. Wieder kurze Stärkung und wieder Schrauberei. Diesmal stank innerhalb von Minuten das ganz Zelt nach verbranntem Öl, dass hatten wir in den ganzen Jahren noch nicht. Mike und André berichteten, als sie anhielten, dampfte das Gespann aus allen Poren wie ein kleiner Teekessel. Natürlich war auch dieser Motor wieder nur Ersatzteilmäßig zu retten.

 

Was nun, die beiden mitgebrachten Motoren waren "durch", also hieß es, wer hat noch einen Motor zu verkaufen?????? Es fand sich am nächsten Tag eine Lösung, sprich ein neuer Motor.  Wieder wurde um die Wette geschraubt, bei den beiden verlorenen Motoren wurden die rettbaren Einzelteile ausgebaut und gleichzeitig der neue Motor eingebaut. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten wir mehr Sprit zum Saubermachen als zum Fahren verbraucht. Aber wir trösteten uns, bei anderen sah es auch nicht besser aus im Zelt, keiner ist verletzt und alles wird gut!!!!!

 

3. Tag neues Glück, so hofften wir. Aber auch diesmal klingelte mein Handy, wieder ein Motor "durch", Bingo! Wieder wurden die Beiden reingebracht und die Motivation schwand. Am trainingsfreien Tag, bedingt durch schlechtes Wetter,  wurde geschraubt, aus 3 Motoren wurde ein "neuer" gebaut. Ede, unser Mechaniker, sagte, so tief war er noch nie in einem Motor wie auf der Insel. Und ich hatte noch nie so viele Ersatzteile auf einen Haufen gesehen, so viele Schüsseln und "Tüppchen" mit Schrauben und allerlei Zeug, welches ich noch niemals zuvor gesehen hatte.

 

Trotzdem beschlossen wir, noch einen Motor zu kaufen um das Training am nächsten Tag fahren zu können, da der "neue" Motor bis dahin noch nicht fertig geworden wäre. Und diesmal, kein Klingeln vom Handy. Was war los, hatte Mike sein Handy vergessen, war mein Handy kaputt??????? Nein, diesmal hielt der Motor, André sah zum ersten Mal die Strecke komplett, nur der Motor hatte weniger Leistung und so sprangen keine guten Zeiten heraus.

 

Und weil alle Mechaniker jetzt so schön drin waren, die "Luftpumpe" raus und der neuaufgebaute Motor rein. Schrauben ist doch was feines, so kamen die Männer auf keinen Fall auf dumme Gedanken und die Waschpaste nahm rapide ab!

 

Motor rein, zum Training raus, ich wie immer im Zelt, zitternd ob mein Handy klingelt, auf einmal Getümmel im Zelt, ein Beifahrer der laut fluchte: "Wenn ich ein Flugticket hätte, wäre ich weg!!!" Mike machte sich hektisch an der Verkleidung zu schaffen, es wurde was verstellt, fragt mich nicht was, Fragen in manchen Situationen ist mehr als gefährlich, Verkleidung wieder drauf und ab ging es auf die Strecke. Sie schafften noch eine Runde und juchhu, der Motor hielt und hatte auch noch "Dampf im Flügel"!!!!! Alle waren euphorisch, könnten sich aber nur kurz ein Bierchen, weil es dann wieder schnell an die letzten Vorbereitungen für das morgige Rennen ging.

 

Das Rennen fand durch die Wetterbedingungen nicht am Samstag statt sondern am Montag. Den ganzen Tag schauten wir gen Himmel, ob unsere Schrauberei belohnt wurde und das Rennen tatsächlich gestartet wrid. Wir hatten Glück und das Rennen wurde gestartet. Nun galt es für Mensch und vor allem für Maschine alles zu geben. Ich saß auf der Tribüne und ein paar Fingernägel mußten dran glauben. 1. Runde, Gespann Nr. 36 kommt vorbei, juchhu!!, 2. Runde Gespann Nr. 36 zieht wieder vorbei, alles wird gut, Runde 3...... Auf der Anzeigentafel bewegte sich der Pfeil, der anzeigt wo die einzelnen Fahrer sind, keinen Jotha mehr.Ich wurde blass und blasser, da auf einmal ein Zucken des Pfeils, Gott sei Dank, sie fahren .....noch. Dann zogen die Gespann an der Tribüne vorbei, Nr. 32, Nr. 33 etc. nur keine Nr. 36. Obwohl die Beiden so viele Plätze gut gemacht hatten, Ende Runde 2 auf Platz 15!!!!!!!! Rennende, keine Nr. 36. Was war passiert, zum Glück nichts "schlimmes", sprich kein Unfall, durch die Rüttelei hatte sich ein Relais gelöst, das Gespann lief nicht mehr, Mike und André konnten den Fehler beheben und wollten wieder raus, als sie die Flagge bekamen. Und das so kurz vorm Ziel. Aber wir waren trotz der Enttäuschung froh, dass "nur" ein Relais den Geist aufgegeben hatte und Mike und André und auch das Gespann soweit in Ordnung waren.

 

Den freien Dienstag nutzten wir, um alles nachzuschauen, zu säubern und uns zu motivieren zum 2. Rennen in diesem Jahr. Das Wetter war auf unserer Seite, Sonnenschein und warme Temperaturen, es sah so aus, als ob wir unsere "Durststrecke" überwunden hatten und so konnten "die Spiele" beginnen. Das Rennen wurde gestartet, auf der Isle of Man wird einzeln gestartet und alles sah gut aus. Bis auf einmal die Durchsage des Sprechers kam, dass das Rennen wegen eines Unfalles abgebrochen sei, das Gespann mit der Nr. 1 von Nick Crowe, der schon mehrfach die TT gewonnen hat, war verunfallt und brannte. Es war wirklich ein schwerer Unfall, Fahrer und Beifahrer wurden ins Krankenhaus gebracht, auf diesem Wege alles Gute und gute Besserung!

 

Die anderen Gespanne wurden herein gebracht, erst hieß es noch, es wird neu gestartet, aber dann kam die Durchsage, dass keine Rennen mehr in diesem Jahr für die Gespanne stattfinden würden.

 

Nach solch einem Unfall ist man natürlich froh, dass die eigenen Fahrer unverletzt wieder im Zelt stehen, jegliche Enttäuschung verfliegt. Bei uns waren zum Glück nur ein paar Motoren auf der Strecke geblieben und wir hatten trotz allem gute Zeiten gefahren.

 

So bauten wir ab, alles wurde verstaut und nach einer kurzen Nacht traten wir die Heimreise an. Mit dem LKW sind das immerhin fast 2 Tage.

 

Mittlerweile sind wir wieder im "normalen" Leben gelandet, das nächste Rennen auf dem Sachsenring ist bestritten und die Familie von André ist auch froh Papa und Mann gesund zurück erhalten zu haben.

 

An dieser Stelle noch vielen Dank an Peggy, dass Du uns Deinen Mann so lange "ausgeborgt" hast!!!!!!!!!!!!!!!!!

 

Dank auch an die Schrauber, Ede und Axel, danke an André für's Durchhaltevermögen, Groß- und Klein-Poppe, Zippi, Tilo für helfende Hände!

 

 

 

Informationen über das F2:

 

Motor: 600er Yamaha, leicht modifiziert

 

Gewicht: ca. 200kg leer

 

Reifen: Avon oder Yokohama

 

Fahrwerk: gelötetes Rohrfahrwerk von Trevor Ireson

 

Länge: 1,60 m, gemessen von Radstand zu Radstand

 

Der Konstrukteur und Hersteller  war ein erfolgreicher Fahrer der Isle of Man von Ende 1970 bis ca.Mitte 1980

 

Die Tourist Trophy auf der Isle of Man feiert in diesem Jahr ihr 100-jähriges Jubiläum.

 

Die Isle of Man ist eine Insel in der irischen See, sie ist weder Teil des Vereinigten Königsreiches noch Kronkolonie sondern autonomer Kronbesitz. Sie gilt als Steueroase und verfügt über eine eigene Währung das Isle-of-Man-Pfund.

 

Den größten Anziehungspunkt für alle Motorradfahrer ist seit 1907 die Tourist Trophy auf der Isle of Man. Start und Ziel ist in Douglas, der größten Stadt der Isle of Man. Die 60,72 km lange Strecke stellt wie kein anderes Rennen Anforderungen an Mensch und Maschine. Es ist nahezu unmöglich, sich jede Kurve und damit verbunden alle Bremspunkte zu merken. Es gibt beim Rennen kein gemeinsames Starterfeld, sondern die Rennteilnehmer starten zeitversetzt. Sturzräume sind spärlich bis gar nicht vorhanden. Die Rennfahrer bewegen sich auf der Strecke quer über die Insel zwischen Steinwänden und Böschungen. Trotz oder gerade wegen dieser Risiken ist dies Rennen eine große Herausforderung für den Rennfahrer.

 

Dieser Herausforderung werde ich mich in diesem Jahr stellen. An den Start werde ich mit einem F2 Gespann gehen, einem sogenannten "Kurzgespann". Im Gegensatz zu dem normalen LCR- Renngespann mit  2,25 m Länge, ist das Kurzgespann nur 1,60 m lang, gemessen von Radstand zu Radstand.  Dadurch ist es wendiger  und hat somit erhebliche Vorteile auf dem Kurs der Isle of Man. Das Kurzgespann ist bereits bei mir und wird auf das Rennen vorbereitet.

 

Im März fliege ich nochmal auf die Isle of Man, dann werdet Ihr Bilder von der Strecke und dem F2 auf dieser Seite finden.

 

Ich hoffe, dass es mir möglich sein wird, Euch laufend von der Isle of Man mit Informationen über meine Seite mit Eindrücken, Bildern und kleinen Rennberichten zu versorgen.

 

Auf der offiziellen Seite der Tourist Trophy soll dann auch eine WEB-Kamera zu finden sein. Auch Informationen werden dort zu finden sein. Anbei die Adresse http://www.iomtt.com

 

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Eine Woche vor den ersten Trainings erreichte das Team wohlbehalten die Isle of Man. Nach den Aufbauten machten sich Mike und Michael auf, die Rennstrecke und ihren Verlauf ein bißchen besser kennenzulernen. Jeden Tag ging es mit dem Auto über die Insel, da die Rennstrecke doch stark von den üblichen Rennstrecken abweicht. Nicht nur die wechselnden Strassenbeläge, die Kurvenführung sondern auch das Teilstück durch die Berge verlangt alles von den Fahrern und dem Material ab.

 

Ab Pfingsmontag gingen die Trainings los. Jeden Abend ab 20 Uhr sollten diese stattfinden. Für das Team eine außergewöhnlich Situation, weil man nach Start der Beiden wartet und wartet und wartet. Eine Runde dauerte am Anfang ca. 25 Minuten und natürlich macht man sich Gedanken, ob alles gut geht. Bereits nach dem 1. Training zeigte es sich, dass an dem Gespann noch einige neue Einstellungen an den Federn sowie an den Ventilen von nöten waren. Aber bereits am 2. Tag hatte das Team alles im Griff. Zusätzlich zum Training fuhren Mike und Michael jeden Morgen die Strecke aber trotzdem weiter mit dem Auto ab, weil die Kenntnis des Streckenverlaufs bei diesem Rennen wirklich lebensnotwendig ist. Das Wetter spielte die ersten Tage mit, aber bereits das Freitagstraining mußte wegen des schlechten Wetters in den Bergen abgesagt werden. Aus Sicherheitsgründen wird die Strecke bei schlechtem Wetter gesperrt. Samstag sollte das 1. Rennen stattfinden, aber bereits am Morgen wurde dies durch das schlechte Wetter in Frage gestellt. Am späten Nachmittag stand dann endgültig fest, dass kein Rennen stattfinden würde und das Rennen auf Montag verschoben wurde.

 

Also blieb dem Team ein freier Sonntag, da auch kein weiteres Training angesetzt war. Der Tag wurde genutzt um am deutschen Biker-Treffen auf der Insel teilzunehmen und einen kleinen Ausflug nach Douglas zu unternehmen.

 

Am Montag war nun das erste Rennen. Mit Gefühl gut vorbereitet zu sein, gingen Mike und Michael an den Start, mit der Startnummer 54 hatten sie einige Zeit. Aber kurz bevor die Beiden endlich auf die Strecke durften, sprang das Gespann nicht mehr an. Mit vereinten Kräften versuchen Mike und Michael das Gespann anzuschieben, leider ohne Erfolg. Angefeuert durch die Zuschauer auf den Tribünen am Start versuchten sie es immer wieder, aber leider konnten die Beiden das Gespann nicht dazu bewegen seinen Dienst aufzunehmen. Unter dem Beifall der Zuschauer für ihren Einsatz mußten die Beiden mit hängenden Köpfen den Startbereich verlassen. Die Enttäuschung war groß, alle zweifelten an sich und Technik. Aber dann blieb keine Zeit mehr für "was wäre wenn". Gemeinsam ging das Team daran, den Motor zu wechseln. Nicht mehr über vergangenes nachdenke, sondern auf den nächsten Tag schauen war die Devise.

 

Am Dienstag war dann noch ein Training angesetzt, Mike und Michael gingen mit einigen Bedenken an den Start, aber siehe da, kein Fehler mehr, das Gespann sprang an und die Beiden konnten in der 2. Runde ihre bisher beste Rundenzeit hinlegen.

 

Am Mittwoch nachmittag fand das 2. Rennen statt, alles wurde wieder gewissenhaft überprüft, das Gespann wurde noch einmal angestellt, alles lief wunderbar. Natürlich war das Team am Start nicht ganz entspannt, wegen des Ausfalls am Montag, aber keiner versuchte es sich anmerken zu lassen. In Minutenabständen wurden die Gespanne auf die Strecke gelassen, endlich war die Nummer 54 dran, das Team hielt die Luft an, aber Mike und Michael kamen ohne Probleme weg. Innerlicher Jubel war angesagt, aber Erleichterung in der Anspannung konnte es nunmal erst nach 3 Runden geben. Immer wieder schaute das Team mit bangen Augen auf die Anzeige, ob außer den Rundenzeiten für die Nummer 54 eventuell ein Ausfall vermerkt würde. Aber zum Glück war dies nicht der Fall und Mike und Michael konnten mit einer passablen Rundenzeit von 22,14 Minuten das Rennen beenden. Mit dem 26. Platz wurde nun das Abenteuer Isle of Man abgeschlossen. Dieser Platz ist für Newcomer mit einem realtiv "alten" Gespann ein großer Erfolg!

 

Zurück von der Isle of Man beginnen nun wieder die Vorbereitungen auf einen weiteren Lauf in der Deutschen Meisterschaft auf dem Nürburgring.

 

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Am Samstag den 10.03.2007 ging es endlich früh morgens auf zum 1. Training der Saison in Most, Tschechien. Es sollte zum 1. Mal das Kurzgespann, F2, ausprobiert werden. Bei Grenzübertritt fragten sich Mike und sein Beifahrer Michael allerdings, ob die Idee mit dem Training eine gute gewesen sei, da leichter Schneegriesel die Landschaft bedeckte und eine ziemliche Kälte herrschte. Aber wer die Isle of Man fahren will, darf nicht zimperlich sein, also ging es bei gerade mal 5 Grad in die Kombis und ab aufs Gespann. Gleich in der ersten Runde zeigte es sich, dass der 600er Yamaha-Motor ausgezeichnet läuft. Nach der langen Winterpause waren Fahrer sowie Beifahrer "heiss" auf Geschwindigkeit, aber nach den ersten schnellen Runden zeigte es sich, dass das Fahrwerk noch besser eingestellt werden mußte. Also rein in die Box, Fahrgestell neu eingestellt und wieder raus auf die Rennstrecke. Es lief zwar etwas besser, aber immer noch "rutschte" das Gespann in den Kurven, also hiess es wieder die Box aufsuchen. Wieder wurde am Fahrgestell "rumgefeilt", unser Fahrgestell-Spezialist Thilo Fröse war voll in seinem Element und diesmal zeigte es sich, dass die richtige Einstellung gefunden worden war. Da ja einiges ausprobiert werden sollte, wurde auch gleich die Einstellung am Vergaser verändert, es stellte sich aber bereits nach einer Runde heraus, dass das ebenfalls noch nicht optimal war, der Motor "kotzte" und war viel zu "fett". Aber es blieben ja noch genug Trainingszeiten übrig, wieder wurde die Box aufgesucht und der Vergaser nochmals eingestellt. Der Motor hörte sich zwar etwas besser an, aber von unten raus hatte er immer noch Probleme und nicht die volle Leistung. Wieder waren ein paar Veränderungen am Vergaser von nöten, aber dank des "Chefmechanikers" Edgar Schade, war auch das wieder kein größeres Problem. Nun konnten Mike und Michael in Ruhe ihre Runden drehen und ein Gefühl für ihre Zusammenarbeit und für das F2 bekommen, da die Wendigkeit des Kurgespannes doch ein sehr verändertertes Fahrverhalten zum langen Rennspann zeigt. Zufrieden konnten die Beiden ihr erstes Training beenden, am Donnerstag fliegen die Beiden noch mal auf die Insel um einige Termine zu erledigen und sich die Rennstrecke vor Ort nochmal anzuschauen.

 

Ihr findet einige Bilder vom Training, vom F2 und von Mike und Michael auf der Seite. Von der Insel werden die Beiden noch einige Bilder von der Rennstrecke mitbringen.

 

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© Mike Roscher