Berichte 2007
Das letzte Rennen zur Internationalen Deutschen Meisterschaft fand vom 14.09.-16.09.07 in Hockenheim statt.
Durch die vergangenen erfolgreichen Rennen konnte das Team ADAC Hessen-Thüringen Mike Roscher und sein Beifahrer Michael Hildebrand diesem Wochenende relativ ruhig entgegen sehen.
Nach den beiden Zeittrainings zeigte es sich, dass wirklich alles gut lief. Mike und Michael konnten die Trainings mit dem 2. Startplatz beenden,mit nur 0,031 Sekunden Abstand auf die Führenden Schlosser/Hänni.
Mit strahlendem Sonnenschein ging es Sonntag nachmittag zum Start, 27 Gespanne boten ein volles Starterfeld. Der "Startschuss" fiel und Mike und Michael kamen gut aus dem "Startgewusel" weg und konnten sich gleich an die Verfolgung der an der Spitze liegenden Grabmüller/Grabmüller machen. Bereits in der 3. Runde gelang Mike und Michael das Überholmanöver und sie setzten sich an die Spitze. Nun begann ein Kopf an Kopf Rennen mit den Tabellenführenden Schlosser/Hänni, in der 11. Runde konnte Schlosser an Roscher vorbei ziehen, der aber gleich konterte und sich seinen 1. Platz zurück eroberte der bis zum Rennende gehalten wurde. Mit 21:55,392 Min. beendeten Mike und Michael das Rennen als Sieger, dicht gefolgt von Schlosser/Hänni mit nur einem Abstand von 0,266 Sek., 3. in diesem Rennen wurden Göttlich/Koloska mit einem Abstand von 25,143 Sek.
In der Gesamtwertung hiess dieser Sieg für Mike und Michael immer noch den 3. Platz, da ihnen 2 Rennen fehlten, einmal Ausfall wegen technischem Defekt und einer Überschneidung durch die Isle of Man.
Ergebnis Rennen:
1. Roscher/Hildebrand
2. Schlosser/Hänni
3. Göttlich/Koloska
4. Hock/Becker
5. Eilers/Freund
6. Hainbucher/Adelsberger
7. Bevers/Vermeer
8. Brändle/Helbig
9. Dodd/Dodd
10. Nicholson/van Lith
11. Rutz/Aeberli
12. Kiser/Engelmann
13. Rösinger/Born
14. Röllin/Burkart
15. Smits/v.Weerden
16. Streuer/de Haas
17. Baert/Wasiak
18. Steffes/Reimann
19. Keppel/Derksen
20. Ruppert/Ruppert
21. Croft/Krüger
22. Schwegler/Schwegler
23. Kowalski/Praschak
Gesamtergebnis:
1. Schlosser/Hänni
2. Hainbucher/Adelsberger
3. Roscher/Hildebrand
4. Kornas/Stepien
5. Schröder/ Burkhard
6. Hock/Becker
7. Göttlich/Koloska
8. Brändel/Helbig
9. Eilers/Freund
10. Reuterholt
11. Rutz/Aeberli
12. Kiser/Engelmann
13. Bereuter/Hofer
14. Nagel
15. Röllin/Burkart
16. Ruppert/Ruppert
17. Baert/Wasiak
18. Steffes/Reimann
MOST
Am Donnerstag den 30.08.07 machten sich Mike und Michael auf zum 7. Lauf in der Deutschen Meisterschaft in Most/CZ.
Das freie Training im Freitag lief ohne Probleme ab, Mike und Michael waren mit sich und dem Gespann zufrieden. Das 1. Zeittraining am Samstag lief auch ohne besondere Probleme, das 2. Zeittraining konnten die Beiden mit der schnellsten Zeit beenden und sich damit die Pole sichern.
Beim abendlichen Prüfen des Gespannes stellte es sich heraus, dass eine Flüssigkeit im Tank war, die da absolut nicht hingehört, Wasser. Was nun, wo war der Defekt? Es blieb Mike und unserem Mechaniker Ede nichts anderes übrig, als den Motor zu wechseln. Durch diesen Zeitverlust konnten Mike und Michael nicht zum Warm up am Sonntag starten.
Sonntag am Spätnachmittag startete das Rennen. Mike und Michael hofften, das der neu eingebaute Motor hielt. Nach einem relativ schlechten Start mußten sich die Zwei nach vorne arbeiten, aber bereits nach der ersten Runde konnten sie die derzeit 3. platzierten Hock/Becker und auch noch die 2. platzierten Hainbucher/Adelsberger überholen und sich an die 2. Stelle setzen. Diesen Platz konnten die Beiden bis zum Ende des Rennens verteidigen. Mit einer Rückstand auf die Sieger Schlosser/Hänni von 8,457 Sekunden konnten sie das Rennen erfolgreich beenden. In der Gesamtwertung schoben die Beiden sich damit auf den 3. Platz.
Schleizer Dreieck
Das ADAC Team Hessen/Thüringen Mike Roscher und sein Beifahrer Michael Hildebrand machten sich am 03.08.2007 auf zum 6. Lauf zur Deutschen Meisterschaft auf dem Schleizer Dreieck.
Nach den beiden Zeittrainings am Samstag konnten Mike und Michael ihren 2. Startplatz behaupten. Der Motor lief gut, Mike und Michael und vor allem unser Mechaniker Ede waren zufrieden, so dass das Team relativ entspannt am Sonntag an den Start gehen konnte.
Am Sonntag ging es mit strahlendem Sonnenschein und bei ca. 35 Grad Aussentemperatur mit einem Starterfeld von 26 Gespannen ins Rennen. Der Start lief für Mike und Michael nicht gut, sie fielen vom 2. Platz zurück auf den 4. Sie liessen sich aber nicht irritieren und begannen mit der Aufholjagd.Runde um Runde schoben sie sich nach vorne. Als die Beiden sich ihren 2. Platz zurück erobert hatten, gab es aber nach 6 Runden einen Rennabbruch durch 2 Unfälle. Nach einer Wartezeit in sengender Sonne wurde das Rennen neu gestartet. Es sollten aber nur noch 8 Runden gefahren werden.Leider zeigte es sich wieder mal, das diese extreme Hitze den Gespannen nicht gut bekommt, einige technische Ausfälle waren zu verzeichnen und das Starterfeld wurde dadurch dezimiert. Auch bei diesem Neustart lief es für Mike und Michael nicht optimal, es sollte wieder spannend werden, aber wieder konnten die Beiden sich bis auf den 2. Platz vorkämpfen, bis in der 2. letzten Runde das Rennen wieder wegen Unfall abgebrochen wurde und nicht mehr neu gestartet wurde. Die beiden Läufe wurden zusammen gerechnet und Mike und Michael konnten das Rennen mit dem 2. Platz hinter Schlosser/Hännni und vor Kornas/Stepien beenden. Dies bedeutet nun den 3. Platz in der Gesamtwertung für Mike und Michael.
Lauf unseren Informationen liefen die Unfälle aber glimpflich ab und den Fahrern geht es den Umständen entsprechen gut.
Wertung Rennen:
1. Schlosser/Hänni
2. Roscher/Hildebrand
3. Kornas/Stepien
4. Göttlich/Koloska
5. Hock/Becker
6. Hainbucher/Adelsberger
7. Schröder/Burkhard
8. Reuterholt/Ikonen
9. Bevers/Vermees (Gaststarter)
10. Ozimo/Zanarini (Gaststarter)
Gesamt-Wertung:
1. Schlosser/Hänni
2. Hainbucher/Adelsberger
3. Roscher/Hildebrand
4. Kornas/Stepien
5. Schröder/Burkhard
6. Brändle/Fritz
7. Hock/Becker
8. Eilers/Freund
9. Reuterholt/Ikonen
10. Göttlich/Koloska
Salzburgring
Letztes Wochendende fand der 5. Lauf zur Deutschen Meisterschaft auf dem Salzburgring statt. Das ADAC Team Hessen-Thüringen, Mike Roscher/Großalmerode und sein Beifahrer Michael Hildebrand gingen nach den letzten Erfolgen guten Mutes an den Start.
Das 1. Zeittraining am Samstag begann mit noch feuchter Piste, aber bereits hier zeigte es sich, dass Mike und Michael sowie das Gespann eine Einheit bildeten. Sie konnten gute Zeiten fahren und auch das 2. Zeittraining am Nachmittag war von Erfolg gekrönt, die Beiden konnten dies mit der 2. Startposition für das Rennen am Sonntag beenden. Nach einem gelungenen Start am Sonntag setzten Mike und Michael zur Aufholjagd auf die ersten Schlosser/Hänni an, sie klebten förmlich am Hinterrad von Schlosser/Hänni und konnten den Beiden bereits nach der 5. Runde ihren 1. Platz streitig machen. Bis 2 Runden vor Schluss konnten Mike und Michael ihre Favoriten-Rolle behaupten, dann mußten sie die Führung an Schlosser/Hänni abgeben. Durch die zu überrundenten Gespanne in der letzten Runde hatten Mike und Michael keine Chance mehr, einen weiteren Angriff auf die Führenden zu starten und beendeten somit das Rennen mit dem 2. Platz hinter Schlosser/Hänni und vor dem Tabellen-Führenden Hainbucher/Adelsberger. Der Vorsprung von Schlosser/Hänni belief sich nur auf 01.671 Sekunden.
In der Gesamtwertung liegen Mike und Michael nun auf dem 4. Platz.
Am 13. - 15.07.07 nimmt Mike an einem Lauf zur Weltmeisterschaft der Gespanne im Rahmen der Moto-GP auf dem Sachsenring teil.
Wertung Rennen:
1. Schlosser/Hänni
2. Roscher/Hildebrand
3. Grabmüller/Grabmüller
4. Hainbucher/Aderlsberger
5. Schröder/Burkhard
6. Moser/Wäfler
7. Kornas/Stepien
8. Eilers/Freund
9. Ozimo/Zanarini
10. Bereuter/Hofer
Gesamt-Wertung:
1. Hainbucher/Adelsberger
2. Schlosser/Hänni
3. Schröder/Burkhard
4. Roscher/Hildebrand
5. Kornas/Stepien
6. Eilers/Freund
7. Brändle/Fritz
8. Kieser/Näf
9. Bereuter/Hofer
10. Reuterholt/Ikonen
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Nürburgring 24.06.2007
Für das ADAC Hessen/Thüringen Team Mike und Michael ging es nach den Rennen auf der Isle of Man letztes Wochenende nun auf zum 4. Lauf in der Deutschen Meisterschaft der Sidecars auf dem Nürburgring. Mike und Michael hofften, dass sie alle technischen Probleme die es ja noch in Oschersleben gab, beseitigt hatten.Bereits in den beiden Zeittrainings zeigte es sich, dass dies ein gutes Rennwochenden werden würde! Sie konnten mit dem 2. Startplatz am 24.06.07 ins Rennen gehen. Zwar war das Wetter mehr als "bescheiden", aber trotzdem freuten sich Mike und Michael auf den Rennsonntag. Mit einer halbstündigen Verspätung ging es mit einem Starterfeld von 27 Gespannen ins Rennen. Nach einem geglückten Start konnten die Beiden einige Runde ihren 1. Platz vor Schlosser/Hänni behaupten. Doch dann mußten sie sich Schlosser/Hänni geschlagen geben. Mike und Michael beendeten das Rennen mit dem 2. Platz mit einem Rückstand von 14.355 Sek. auf die Ersten Schlosser/Hänni. 3. wurden Hainbucher/Adelsberger.
Dies gibt einen 5. Gesamtrang für Mike und Michael nach 2 von ihnen gefahrenen Rennen (Ausfall in Oschersleben; keine Teilnahme in Assen wegen Isle of Man) in der Deutschen Meisterschaft .
Punktestand nach 4. Lauf auf dem Nürburgring:
1. Hainbucher/Adelsberger 82 Punkte
2. Schlosser/Hänni 66 Punkte
3. Schröder/Burkhard 49 Punkte
4. Kornas/Stepien 44 Punkte
5. Roscher/Hildebrand 40 Punkte
6. Brändle/Fritz 32 Punkte
7. Reuterholt/Ikonen 30 Punkte
8. Eilers/Freund 30 Punkte
9. Hock/Becker 29 Punkte
10. Kiser/Näf 28 Punkte
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Isle of Man Bericht
Eine Woche vor den ersten Trainings erreichte das Team wohlbehalten die Isle of Man. Nach den Aufbauten machten sich Mike und Michael auf, die Rennstrecke und ihren Verlauf ein bißchen besser kennenzulernen. Jeden Tag ging es mit dem Auto über die Insel, da die Rennstrecke doch stark von den üblichen Rennstrecken abweicht. Nicht nur die wechselnden Strassenbeläge, die Kurvenführung sondern auch das Teilstück durch die Berge verlangt alles von den Fahrern und dem Material ab.
Ab Pfingsmontag gingen die Trainings los. Jeden Abend ab 20 Uhr sollten diese stattfinden. Für das Team eine außergewöhnlich Situation, weil man nach Start der Beiden wartet und wartet und wartet. Eine Runde dauerte am Anfang ca. 25 Minuten und natürlich macht man sich Gedanken, ob alles gut geht. Bereits nach dem 1. Training zeigte es sich, dass an dem Gespann noch einige neue Einstellungen an den Federn sowie an den Ventilen von nöten waren. Aber bereits am 2. Tag hatte das Team alles im Griff. Zusätzlich zum Training fuhren Mike und Michael jeden Morgen die Strecke aber trotzdem weiter mit dem Auto ab, weil die Kenntnis des Streckenverlaufs bei diesem Rennen wirklich lebensnotwendig ist. Das Wetter spielte die ersten Tage mit, aber bereits das Freitagstraining mußte wegen des schlechten Wetters in den Bergen abgesagt werden. Aus Sicherheitsgründen wird die Strecke bei schlechtem Wetter gesperrt. Samstag sollte das 1. Rennen stattfinden, aber bereits am Morgen wurde dies durch das schlechte Wetter in Frage gestellt. Am späten Nachmittag stand dann endgültig fest, dass kein Rennen stattfinden würde und das Rennen auf Montag verschoben wurde.
Also blieb dem Team ein freier Sonntag, da auch kein weiteres Training angesetzt war. Der Tag wurde genutzt um am deutschen Biker-Treffen auf der Insel teilzunehmen und einen kleinen Ausflug nach Douglas zu unternehmen.
Am Montag war nun das erste Rennen. Mit Gefühl gut vorbereitet zu sein, gingen Mike und Michael an den Start, mit der Startnummer 54 hatten sie einige Zeit. Aber kurz bevor die Beiden endlich auf die Strecke durften, sprang das Gespann nicht mehr an. Mit vereinten Kräften versuchen Mike und Michael das Gespann anzuschieben, leider ohne Erfolg. Angefeuert durch die Zuschauer auf den Tribünen am Start versuchten sie es immer wieder, aber leider konnten die Beiden das Gespann nicht dazu bewegen seinen Dienst aufzunehmen. Unter dem Beifall der Zuschauer für ihren Einsatz mußten die Beiden mit hängenden Köpfen den Startbereich verlassen. Die Enttäuschung war groß, alle zweifelten an sich und Technik. Aber dann blieb keine Zeit mehr für "was wäre wenn". Gemeinsam ging das Team daran, den Motor zu wechseln. Nicht mehr über vergangenes nachdenke, sondern auf den nächsten Tag schauen war die Devise.
Am Dienstag war dann noch ein Training angesetzt, Mike und Michael gingen mit einigen Bedenken an den Start, aber siehe da, kein Fehler mehr, das Gespann sprang an und die Beiden konnten in der 2. Runde ihre bisher beste Rundenzeit hinlegen.
Am Mittwoch nachmittag fand das 2. Rennen statt, alles wurde wieder gewissenhaft überprüft, das Gespann wurde noch einmal angestellt, alles lief wunderbar. Natürlich war das Team am Start nicht ganz entspannt, wegen des Ausfalls am Montag, aber keiner versuchte es sich anmerken zu lassen. In Minutenabständen wurden die Gespanne auf die Strecke gelassen, endlich war die Nummer 54 dran, das Team hielt die Luft an, aber Mike und Michael kamen ohne Probleme weg. Innerlicher Jubel war angesagt, aber Erleichterung in der Anspannung konnte es nunmal erst nach 3 Runden geben. Immer wieder schaute das Team mit bangen Augen auf die Anzeige, ob außer den Rundenzeiten für die Nummer 54 eventuell ein Ausfall vermerkt würde. Aber zum Glück war dies nicht der Fall und Mike und Michael konnten mit einer passablen Rundenzeit von 22,14 Minuten das Rennen beenden. Mit dem 26. Platz wurde nun das Abenteuer Isle of Man abgeschlossen. Dieser Platz ist für Newcomer mit einem realtiv "alten" Gespann ein großer Erfolg!
Zurück von der Isle of Man beginnen nun wieder die Vorbereitungen auf einen weiteren Lauf in der Deutschen Meisterschaft auf dem Nürburgring.
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Rennbericht Lausitzring 27.-29.04.2007 - IDM Lauf/Seitenwagen
Kurz vor Saisonanfang haben sich Mike und Michael entschieden, nicht nur die Isle of Man gemeinsam zu bestreiten, sondern auch auch die komplette IDM mit einander zu fahren.
Mit auf die Reise ging auch das F2 Gespann. Mike und Michael hatten beschlossen, im Training einige Runde auch mit dem F2 zu absolvieren, da die Isle of Man ja auch kurz bevor steht und Trainingsrunden von nöten sind.
Zum 1. Training ging es als erstes mit dem langen Gespann raus, die Beiden treten ihre Runden und waren sowohl mit den Zeiten wie auch ihrer Zusammenarbeit zufrieden. Sie beendeten dies Training mit dem langen Gespann mit einer 1.48.896 Zeit. Danach ging es dirket aus der Boxengasse raus mit dem F2, damit verblüfften die Beiden Zuschauer und auch Streckenposten. Beide Verkleidungen gleichen sich wie ein Ei dem Anderen, nur warum das Gespann auf einmal wesentlich kürzer war, konnte man sich in den ersten Runden nicht erklären. Auch das F2 lief erwartungsgemäss gut und die Beiden konnten das 1. Training zufrieden beenden.
Das 1. Zeittraining am Samstag musste nach 10 Minuten abgebrochen werden, da eine Ölspur um die ganze Rennstrecke gelegt worden war. Um im Zeitplan zu bleiben, wurden die ausstehenden 20 Trainingsminuten nach hinten geschoben. So entstand eine Kuriosität, das 2. Training wurde vor dem 1. entschieden. Auch in diesen beiden Trainings lief es für Mike und Michael optimal, sie konnten die Trainings mit einer 1:48.896 Zeit abschliessen, welche für Beide den 3. Startplatz hinter Schlosser/Hänni und Moser/Wäfler bedeutete.
Am Sonntag ging es mit strahlendem Sonnenschein an den Start. Auf Grund eines durchdrehenden Hinterrades fuhren den Beiden leider gleich mehrere Gespanne davon. In einer spektakulären Aufholjagd schafften die Beiden es aber, sich vom 6. Platz auf den 2. Platz vorzuschieben. Diesen 2. Platz behielten sie auch bis zum Rennende und konnten damit das Rennen mit 32.372 Sekunden Abstand auf den 1. Schlosser/Hänni beenden.
Ergebnis des Rennens:
1. Schlosser/Hänni
2. Roscher/Hildebrand
3. Hainbucher/Adelsberger
4. Schröder/Burkhard
5. Kornas/Stepien
6. Reuterholt/Ikonen
7. Kiser/Näf
8. Brändle/Fritz
9. Nagel/Knoof
10. Rutz/Aeberli
11. Hock/Becker
12. Ruppert/Ruppert
13. Baert/Wasiak
Punktestand in der IDM:
1. Schlosser/Hänni 25 Punkte
2. Roscher/Hildebrand 20 Punkte
3. Hainbucher/Adelsberger 16 Punkte
4. Schröder/Burkhard 13 Punkte
5. Kornas/Stepien 11 Punkte
6. Reuterholt/Ikonen 10 Punkte
7. Kiser/Näf 9 Punkte
8. Brändle/Fritz 8 Punkte
9. Nagel/Knoof 7 Punkte
10. Rutz/Aeberli 6 Punkte
11. Hock/Becker 5 Punkte
12. Ruppert/Ruppert 4 Punkte
13. Baert/Wasiak 3 Punkte
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Am Samstag den 10.03.2007 ging es endlich früh morgens auf zum 1. Training der Saison in Most, Tschechien. Es sollte zum 1. Mal das Kurzgespann, F2, ausprobiert werden. Bei Grenzübertritt fragten sich Mike und sein Beifahrer Michael allerdings, ob die Idee mit dem Training eine gute gewesen sei, da leichter Schneegriesel die Landschaft bedeckte und eine ziemliche Kälte herrschte. Aber wer die Isle of Man fahren will, darf nicht zimperlich sein, also ging es bei gerade mal 5 Grad in die Kombis und ab aufs Gespann. Gleich in der ersten Runde zeigte es sich, dass der 600er Yamaha-Motor ausgezeichnet läuft. Nach der langen Winterpause waren Fahrer sowie Beifahrer "heiss" auf Geschwindigkeit, aber nach den ersten schnellen Runden zeigte es sich, dass das Fahrwerk noch besser eingestellt werden mußte. Also rein in die Box, Fahrgestell neu eingestellt und wieder raus auf die Rennstrecke. Es lief zwar etwas besser, aber immer noch "rutschte" das Gespann in den Kurven, also hiess es wieder die Box aufsuchen. Wieder wurde am Fahrgestell "rumgefeilt", unser Fahrgestell-Spezialist Thilo Fröse war voll in seinem Element und diesmal zeigte es sich, dass die richtige Einstellung gefunden worden war. Da ja einiges ausprobiert werden sollte, wurde auch gleich die Einstellung am Vergaser verändert, es stellte sich aber bereits nach einer Runde heraus, dass das ebenfalls noch nicht optimal war, der Motor "kotzte" und war viel zu "fett". Aber es blieben ja noch genug Trainingszeiten übrig, wieder wurde die Box aufgesucht und der Vergaser nochmals eingestellt. Der Motor hörte sich zwar etwas besser an, aber von unten raus hatte er immer noch Probleme und nicht die volle Leistung. Wieder waren ein paar Veränderungen am Vergaser von nöten, aber dank des "Chefmechanikers" Edgar Schade, war auch das wieder kein größeres Problem. Nun konnten Mike und Michael in Ruhe ihre Runden drehen und ein Gefühl für ihre Zusammenarbeit und für das F2 bekommen, da die Wendigkeit des Kurgespannes doch ein sehr verändertertes Fahrverhalten zum langen Rennspann zeigt. Zufrieden konnten die Beiden ihr erstes Training beenden, am Donnerstag fliegen die Beiden noch mal auf die Insel um einige Termine zu erledigen und sich die Rennstrecke vor Ort nochmal anzuschauen.
Ihr findet einige Bilder vom Training, vom F2 und von Mike und Michael auf der Seite. Von der Insel werden die Beiden noch einige Bilder von der Rennstrecke mitbringen.